Chromatopelma cyaneopubescens Häutungsserie
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Sonntag, 18. November 2007
Dienstag, 11. September 2007
Verpaarungsbericht von Chromatopelma cyaneopubescens
Verpaarungsbericht von Chromatopelma cyaneopubescens
Dokumentation der Verpaarung 2007:
Allgemeine Verpaarungsbeschreibung:
Im Jahr 2006 konnte ich bereits Chromatopelma cyaneopubescens erfolgreich nachzüchten. Das schwierigste dabei ist wohl die Verpaarung selbst, weil die Böcke einerseits sehr zögerlich und ängstlich vorgehen und die Weiber andererseits alles andere als zimperlich dabei sind und ganz gerne mal den Bock sogar noch vor der Verpaarung verspeisen. Nach einer Verpaarung ist es fast schon vorprogrammiert, dass das Weib versucht den Bock zu fressen. Demnach ist das ängstliche Verhalten der Böcke auch nicht unbegründet.
Bei der Verpaarung 2006, wie auch jetzt in 2007, ließ ich den Bock über Nacht im Terrarium des Weibes, weil ich nach mehreren Stunden keine Verpaarung beobachten konnte. In beiden Fällen wurde der Bock verspeist. In der Hoffnung das alles geklappt hat, hielt ich den Boden im Bereich der Trinkschale leicht feucht und steigerte die Temperatur um 1-2 Grad auf ca. 24-25 Grad Celsius tagsüber. Nachts fielen die Temperaturen auf ca. 19-20 Grad.
Nach ca. 8 Wochen baute das Weib einen Kokon. Während der Kokonzeit fütterte ich das Weib einmal mit einer Babymaus und sprühte ca. einmal die Woche etwas Wasser in die Ecke neben das Weib, damit diese die Gelgenheit zum Trinken hatte.
Nach 7 Wochen entnahm ich den Kokon und öffnete ihn. Darin befanden sich 191 Larven. Diese gab ich auf leicht angefeuchtete Küchenrolle und zeitigte sie in eine Heimchendose bis zur Nymphe, was nochmal ca. 5 Wochen dauerte.
Insgesamt scheint die Nachzucht von Chromatopelma cyaneopubescens relativ einfach zu sein, bis auf den Umstand der schwierigen Verpaarung. Laut anderer erfahrener Züchter sollte man zur Sicherheit besser zwei oder drei reife Böcke dazu zur Verfügung haben.
Fotostrecke:
Annäherung des Bockes an das Weib (2007)

unbefruchteter Kokon 2007

frisch geöffneter Kokon (2006)

Larven (2006)

frisch gehäutet zu Nymphe 1
Dokumentation der Verpaarung 2007:
- 14.08.2007: Ein reifer Bock kommt ins Terrarium des Weibchens. Nach sehr langem Zögern fängt er schließlich nach ca. 15 Minuten mit dem Vibrieren an. Das Weib antwortet mit Trommeln. Der Bock bewegt sich langsam auf das Weib zu, flüchtet aber immer wieder bei Berührung mit dem Weib. Nach über drei Stunden konnte ich noch keine Verpaarung beobachten. Ich belasse den Bock über Nacht beim Weib, am nächsten Tag ist er tot und wird verspeist.
- 20.10.2007: Nach einer minimal feuchteren Haltung hat das Weib nun einen Kokon gebaut. Dazu hat sie sich hinter senkrecht stehenden Korkstücken komplett eingesponnen und auf dem Boden eine kleine Mulde gegraben. Der Kokon ist ca. so groß wie der aus dem letzten Jahr.
- 14.12.2007: Kokon entnommen. Leider sind alle Eier unbefruchtet und dementsprechend schon vertrocknet. (Foto siehe unten)
Wahrscheinlich war die Verpaarung nicht erfolgreich und das Männchen wurde noch vor der Kopulation verspeist. Beim nächsten Versuch werde ich mir wohl zwei oder drei Männchen besorgen.
Allgemeine Verpaarungsbeschreibung:
Im Jahr 2006 konnte ich bereits Chromatopelma cyaneopubescens erfolgreich nachzüchten. Das schwierigste dabei ist wohl die Verpaarung selbst, weil die Böcke einerseits sehr zögerlich und ängstlich vorgehen und die Weiber andererseits alles andere als zimperlich dabei sind und ganz gerne mal den Bock sogar noch vor der Verpaarung verspeisen. Nach einer Verpaarung ist es fast schon vorprogrammiert, dass das Weib versucht den Bock zu fressen. Demnach ist das ängstliche Verhalten der Böcke auch nicht unbegründet.
Bei der Verpaarung 2006, wie auch jetzt in 2007, ließ ich den Bock über Nacht im Terrarium des Weibes, weil ich nach mehreren Stunden keine Verpaarung beobachten konnte. In beiden Fällen wurde der Bock verspeist. In der Hoffnung das alles geklappt hat, hielt ich den Boden im Bereich der Trinkschale leicht feucht und steigerte die Temperatur um 1-2 Grad auf ca. 24-25 Grad Celsius tagsüber. Nachts fielen die Temperaturen auf ca. 19-20 Grad.
Nach ca. 8 Wochen baute das Weib einen Kokon. Während der Kokonzeit fütterte ich das Weib einmal mit einer Babymaus und sprühte ca. einmal die Woche etwas Wasser in die Ecke neben das Weib, damit diese die Gelgenheit zum Trinken hatte.
Nach 7 Wochen entnahm ich den Kokon und öffnete ihn. Darin befanden sich 191 Larven. Diese gab ich auf leicht angefeuchtete Küchenrolle und zeitigte sie in eine Heimchendose bis zur Nymphe, was nochmal ca. 5 Wochen dauerte.
Insgesamt scheint die Nachzucht von Chromatopelma cyaneopubescens relativ einfach zu sein, bis auf den Umstand der schwierigen Verpaarung. Laut anderer erfahrener Züchter sollte man zur Sicherheit besser zwei oder drei reife Böcke dazu zur Verfügung haben.
Fotostrecke:
Annäherung des Bockes an das Weib (2007)

unbefruchteter Kokon 2007

frisch geöffneter Kokon (2006)

Larven (2006)

frisch gehäutet zu Nymphe 1
Mittwoch, 8. August 2007
Chromatopelma cyaneopubescens
Chromatopelma cyaneopubescens (Strand, 1907)
Herkunft: Venezuela
Lebensweise: opportunistisch (hält sich sowohl am Boden, als auch auf Bäumen auf)
Endgröße: 6-7 cm Körperlänge (Weibchen)
Erstbeschreibung: Strand, E. (1907l). Aviculariidae und Atypidae des Kgl. Naturalienkabinetts in Stuttgart. Jahresh. Ver. Naturk. Württbg. 63: 1-100.
Allgemeine Beschreibung: Die Gattung Chromatopelma ist monotypisch, womit Chromatopelma cyaneopubescens die einzige Art dieser Gattung ist. Weibchen erreichen eine reine Körperlänge von ca. 7cm, adulte Männchen variieren in ihrer Endgröße stark und können zwischen ca. 3cm und 5cm Körperlänge erlangen. Die Färbung beider Geschlechter ist identisch, der Carapax ist grün, die Beine metallisch blau und das Abdomen orange. Als ein Vertreter der Unterfamilie Theraphosinae ist das Abdomen mit Reizhaaren bestückt. Vom Verhalten her ist Chromatopelma cyaneopubescens eher hektisch und tritt bei Störung meist blitzartig die Flucht an. Sie scheuen sich aber auch nicht, die Brennhaare einzusetzen. Bisher habe ich noch nie ein Tier in Drohstellung gehen, geschweige denn zubeißen, sehen.
Haltung: Als ideales Becken würde ich ein 30*30*30cm Terrarium mit Doppellüftung empfehlen, das mit mehreren Korkstücken und wenigstens einer hochkant gestellten Korkröhre ausgestattet ist. Der Bodengrund kann aus handelsüblicher Blumenerde bestehen, die ca. 5-10 cm hoch eingefüllt und gut festgedrückt werden sollte. Zusätzlich hat sich das Beimischen von etwas Seramis bei mir bewährt. Alle 1-2 Wochen sprühe ich etwas Wasser an eine Seitenscheibe neben das Gespinst, befülle die Wasserschale und lasse sie etwas überlaufen. Durch die gute Belüftung ist das Substrat dann nach 2-3 Tagen wieder komplett ausgetrocknet.
Die Temperaturen tagsüber betragen durchschnittlich ca. 24-26 Grad, nachts ca. 19 Grad. Je nach Jahreszeit schwanken diese Werte natürlich, was aber nicht weiter schlimm ist.
Anfängerempfehlung? - Definitiv ja. Chromatopelma cyaneopubescens reagiert zwar recht hektisch und schnell auf Störungen und neigt zum Bombadieren, ist dafür aber sehr einfach zu pflegen und sehr zeigefreudig.
Aktuelle Preise: Adulte Weibchen kosten ca. 50-65€, adulte Männchen ca. 20-40€, Spiderlinge in der 1.FH ca. 5-6€.
Zucht: Hier geht es zum Verpaarungsbericht von Chromatopelma cyaneopubescens.
Herkunft: Venezuela
Lebensweise: opportunistisch (hält sich sowohl am Boden, als auch auf Bäumen auf)
Endgröße: 6-7 cm Körperlänge (Weibchen)
Erstbeschreibung: Strand, E. (1907l). Aviculariidae und Atypidae des Kgl. Naturalienkabinetts in Stuttgart. Jahresh. Ver. Naturk. Württbg. 63: 1-100.
Allgemeine Beschreibung: Die Gattung Chromatopelma ist monotypisch, womit Chromatopelma cyaneopubescens die einzige Art dieser Gattung ist. Weibchen erreichen eine reine Körperlänge von ca. 7cm, adulte Männchen variieren in ihrer Endgröße stark und können zwischen ca. 3cm und 5cm Körperlänge erlangen. Die Färbung beider Geschlechter ist identisch, der Carapax ist grün, die Beine metallisch blau und das Abdomen orange. Als ein Vertreter der Unterfamilie Theraphosinae ist das Abdomen mit Reizhaaren bestückt. Vom Verhalten her ist Chromatopelma cyaneopubescens eher hektisch und tritt bei Störung meist blitzartig die Flucht an. Sie scheuen sich aber auch nicht, die Brennhaare einzusetzen. Bisher habe ich noch nie ein Tier in Drohstellung gehen, geschweige denn zubeißen, sehen.
Haltung: Als ideales Becken würde ich ein 30*30*30cm Terrarium mit Doppellüftung empfehlen, das mit mehreren Korkstücken und wenigstens einer hochkant gestellten Korkröhre ausgestattet ist. Der Bodengrund kann aus handelsüblicher Blumenerde bestehen, die ca. 5-10 cm hoch eingefüllt und gut festgedrückt werden sollte. Zusätzlich hat sich das Beimischen von etwas Seramis bei mir bewährt. Alle 1-2 Wochen sprühe ich etwas Wasser an eine Seitenscheibe neben das Gespinst, befülle die Wasserschale und lasse sie etwas überlaufen. Durch die gute Belüftung ist das Substrat dann nach 2-3 Tagen wieder komplett ausgetrocknet.
Die Temperaturen tagsüber betragen durchschnittlich ca. 24-26 Grad, nachts ca. 19 Grad. Je nach Jahreszeit schwanken diese Werte natürlich, was aber nicht weiter schlimm ist.
Anfängerempfehlung? - Definitiv ja. Chromatopelma cyaneopubescens reagiert zwar recht hektisch und schnell auf Störungen und neigt zum Bombadieren, ist dafür aber sehr einfach zu pflegen und sehr zeigefreudig.
Aktuelle Preise: Adulte Weibchen kosten ca. 50-65€, adulte Männchen ca. 20-40€, Spiderlinge in der 1.FH ca. 5-6€.
Zucht: Hier geht es zum Verpaarungsbericht von Chromatopelma cyaneopubescens.
adultes Weibchen
adultes Männchen
Spiderling 4. Fresshaut
Vorspiel
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